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Rache, Vergeltung, Gerechtigkeit - die Alte Dame kommt...

TheaterAlteDame2019

 

Büchertauschbörse mit Lesepicknick

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Alle interessierten Schülerinnen und Schüler sind herzlich eingeladen!

Sommer, Sonne, Beachsoccer

Das Gymnasium Horkesgath gewinnt das erste Mixed-Beachsoccer-Turnier in Krefeld!

Die Veranstaltung fand in diesem Jahr im Kontext der Städtepartnerschaft Venlo-Krefeld statt, die unter dem Toleranzmotto steht. Das Team der Venloer Schule Blariacum Collega traf dabei auf sechs Mannschaften Krefelder Schulen. Die Venloer stellten dem Anlass entsprechend ihren "Regenbogenschrank" aus, durch den die Grupppe Diversity ein Bewusstsein für tolerantes und vielfältiges Zusammenleben schaffen möchte.

Die Horkesgathler mussten sich im Verlauf des Turniers lediglich dem Gymnasium am Moltkeplatz geschlagen geben, konnten sich jedoch aufgrund des besseren Torverhältnisses den Gesamtsieg sichern. 

BeachsoccerSieger

Beachsoccergesamt

Herzlichen Glückwunsch den Teams und ein Dankeschön an den Sportlehrer Herrn Krämer!

Info:

Beachsoccer oder Strandfußball ist eine Abwandlung des Fußballspiels. Diese Sportart wird wie Beachvolleyball auf Sand oder auf einem Strand ausgetragen.

Die Sportart entstand in den Küstenregionen Brasiliens gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Anfangs waren es europäische Seeleute, die auf ihren Landgängen im Sand Fußball spielten.

Der Fußball am Strand war und ist in Brasilien fester Bestandteil der Freizeitgestaltung. An selbiger Stelle fanden 1957 die ersten offiziellen Beachsoccer-Turniere statt. Seitdem werden dort auch regelmäßig professionelle Turniere durchgeführt, die mit der Premiere der inoffiziellen Weltmeisterschaft 1995 einen zwischenzeitlichen Höhepunkt hatte. Von der Copacabana hat sich Beachsoccer anfangs nur auf die USA, dann aber sehr schnell auf die restliche Welt ausgedehnt.

Der Weltverband Beach Soccer Worldwide (BSWW) organisiert zahlreiche Turniere, etwa die zweijährliche Beachsoccer-Weltmeisterschaft

Internationale Junior Science Olympiade

Erneute Erfolge für das Gymnasium Horkesgath!

Juniorscience2019

Ein besonderer Glückwunsch geht an Tobias Grupe, der sich für die zweite Auswahlrunde qualifiziert hat. 

Sie ist vorbei...

..., die Spardaspendenwahl.

Das Gymnasium Horkesgath hat den elften Platz belegt - ein wichtiger Schritt "ab ins Beet" des neuen Schulgartens.

Wir danken allen DaumendrückerInnen und UnterstützerInnen und StimmengeberInnen!

Suchtprävention mit den Anonymen Alkoholikern

Zwischen dem Gymnasium Horkesgath und der Selbsthilfegruppe Krefeld der Anonymen Alkoholiker wurde im Februar 2019 eine Zusammenarbeit zur Suchtprävention, beginnend mit der Jahrgangsstufe Q1, vereinbart.

Eine erste Zusammenkunft hat nun stattgefunden.

Unter Begleitung der Stufenleitungen nahmen die SchülerInnen an den Vorträgen der Referenten teil, die ihre unterschiedlichen Lebenswege, den Beginn ihrer Alkoholkrankheit und den mit viel Kraft erkämpften Weg zurück aus der Sucht hin zu einer zufriedenen Abstinenz schilderten. Seitens der ZuhörerInnen gab es viele Fragen über gefährliches Trinkverhalten, über die Probleme der Suchtkranken mit ihren PartnerInnen und Familienangehörigen. Die Vetreter der Anonymen Alkoholiker wiesen darauf hin, wie groß die Gefahr ist, dass aus einer Gewohnheit leicht eine Abhängigkeit entstehen kann und welche massiven gesundheitlichen und geistigen Schäden durch exzessiven Alkoholgenuss auftreten können. Ferner wurde dargestellt, welche Mengen der verschiedenen gängigen alkoholischen Getränke zu den entsprechenden Promille-Werten führen.

Es erging ein Appell an die SchülerInnen, dass nicht diejenigen die Schwächlinge seien, die bei einem „Rudelbesäufnis“ nicht mitmachen wollen, sondern die Animateure, die selbst Probleme damit haben, ihr Leben mit Suchtmitteln positiv zu gestalten.

Im Anschluss an die Veranstaltung standen die AA-Referenten für Einzelgespräche zur Verfügung.

Info: Das Programm der Anonymen Alkoholiker und vielfältige einschlägige Lektüren sind auch online unter www.anonyme-alkoholiker.de zu finden.

Renner rudert rasant

Ein neuer Erfolg für Pia Renner aus der Stufe Q1: der zweite Platz bei der Ruder-Europameisterschaft!

RennerSilbermedaille

Wir gratulieren und wünschen Glück bei der weiteren Vorbereitung - vielleicht gar auf die Weltmeisterschaft!?

Fridays for Future in der Schule

Engagement für den Klimaschutz

FFFamHorkesgath

Das Gymnasium Horkesgath holte einen "Friday for Future" in die eigenen Räumlichkeiten: 

Mit selbsterstellten Plakaten und einem Informationsvortrag machten Schülerinnen und Schüler auf die Klimaproblematik aufmerksam.

Verschiedene schulinterne Gruppen und Arbeitskreise befassen sich derzeit mit dieser aktuellen Thematik und entwickeln Ideen zum Klimaschutz, beispielsweise mit Mehrwegflaschen, Müllvermeidung oder Recycling von Druckerpatronen.

Politik(erInnen) in der Schule

Aus Anlass der Europawahl hat an unserer Schule zum zweiten Mal eine "WAHL-ARENA" stattgefunden. Nachdem wir 2017 zur Bundestagswahl bereits Krefelder WahlkreiskandidatInnen für eine Podiumsdiskussion gewinnen konnten, haben sich auch diesmal wieder VertreterInnen mehrerer Parteien den Fragen zahlreicher interessierter Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe gestellt. Der Europakandidat Dr. Michael Terwiesche (FDP, Listenplatz 13), die Bundestagsabgeordnete Ulla Schauws (Grüne), das Mitglied des Juso-Landesvorstands Timo Sauer (SPD, in Vertretung der kurzfristig verhinderten Landtagsabgebordneten Ina Spanier-Oppermann) und der Krefelder Kreisvorsitzende der Jungen Union Tobias Stümges (CDU) stellten die Ziele ihrer Parteien vor.

Podiumsdiskussion3

Themenschwerpunkte auf dem Podium waren die Klimapolitik, der Urheberrechtsschutz und die Zuwanderung, bei denen in Teilen Einigkeit herrschte, aber auch Unterschiede hervortraten. Streitpunkte waren vor allem die Dringlichkeit und der Umfang von Maßnahmen gegen den Klimawandel sowie mögliche Auswirkungen des Altersdurchschnitts europäischer Parlamentarier auf die Politik. Einig war sich das Podium über die Förderung technologischer Fortschritte insbesondere im Verkehrsbereich sowie in der Sorge über eine europäische Flüchtlingspolitik, die zahlreiche Menschenleben fordert.

Neben inhaltlichen Nachfragen erweiterten die Schülerinnen und Schüler die Themenpalette mit Fragen unter anderem zum Arbeitsmarkt und Gesundheitsschutz, zu der Haltung zum Einsatz von Gewalt in der politischen Auseinandersetzung und dem Umgang mit ethnischen Konflikten in Europa.

Im Rückblick empfanden viele Schülerinnen und Schüler die rund 90 Minuten dauernde Veranstaltung als zu kurz und hätten die Parteivertreter gerne länger mit Fragen "gelöchert".

Einige Stimmen aus der Schülerschaft:

- "Die Veranstaltung fand ich sehr gelungen und informativ. Als Schüler bekommt man so etwas nicht jeden Tag zu sehen. Die Sicht der Parteien auf unterschiedliche Themen wurde deutlich und man konnte sich ein klares Bild machen."

- "Die Veranstaltung fand ich sehr gut und informativ, da man einen Einblick in die verschiedenen Standpunkte der Parteien bekommen hat und sich auch darin bestätigt gefühlt hat, welche Partei man am besten unterstützen sollte. Es wäre aber besser gewesen, wenn man mehr Zeit für die Fragen am Ende eingeplant hätte."

- "Es war gut, dass Themen behandelt wurden, die uns Jugendliche betreffen."

- "Es ist eine gute Idee, die Jugend näher an der Politik teilhaben zu lassen, jedoch zeigt das große Interesse auch die Sinnlosigkeit des Wahlrechts erst ab 18."

- "Die Veranstaltung war eine gute Idee, da man die verschiedenen Parteien kennengelernt hat. Nur schade, dass bei der CDU und SPD nur der Nachwuchs kommen konnte und nur vier Parteien vertreten waren."

- "Man hat viele Eindrücke und Informationen von den einzelnen Parteien gewonnen, konnte Fragen stellen und sich neu begeistern, wählen zu gehen."

- "Ich finde es gut, dass so etwas von unserer Schule angeboten wird."

- "Fazit: Kann auf jeden Fall öfters gemacht werden."

Herrn Galinski vielen Dank für die Organisation!

Tüfteln, Experimentieren und Programmieren: Osterferienakademie an der Hochschule Niederrhein

Drei spannende Workshops lockten während der Osterferien 2019 gleich acht Schüler/-innen des Gymnasiums Horkesgath an die Hochschule Niederrhein: Marc Cornelius (9d), Magdalena Genova (9d), Richard Höchter (9b), Ioannis Preventas(EF), Stamatia Avtzoglou (EF), Krystian Szeszkowski (EF), Nico Braun (Q1), und Carlotta Heß (Q2) besuchten die Osterferienakademie zur Berufs- und Studienorientierung in naturwissenschaftlich-technischen Fächern.

Kabelloser Sound zum Selbermachen – Nico Braun (Q1) baute sich im MakerSpace seine eigene Bluetooth-Lautsprecherbox. Dazu lötete er zwei Lautsprecher (für tiefe und hohe Töne), einen Batteriehalter (für den Akku), einen StepUp-Converter (für höhere Spannung und damit bessere Tonqualität) sowie diverse Anschlüsse und Kabel auf eine Lochrasterplatine und fügte alles mit Bauteilen aus dem 3D-Drucker zum fertigen Lautsprecher zusammen. Nebenbei lernte er viel über die Zusammenhänge von Akustik, Schwingungen, Interferenzen und den Bassreflex-Effekt. Das Ergebnis kann sich sehen – und hören(!) lassen – der Lautsprecher spielt Musiktracks vom Smartphone in einwandfreier Qualität ab.

Leben im Rausch? Bei diesem Workshop aus dem Bereich der Biotechnologie drehte sich alles um die Ethanolsynthese durch Mikroorganismen. Nico Braun war wieder mit dabei, außerdem auch Ioannis Preventas und Stamatia Avtzoglou (beide aus der EF). Die drei stellten immobilisierte Mikroorganismen her, die in einem Bioreaktor Saccharose zum Ethanol umwandelten. Den so gewonnenen Alkohol konnten sie dann durch Destillation aufarbeiten und mit Hilfe eines Photometers analytisch nachweisen. Schließlich lernten Nico, Ioannis und Stamatia, verschiedene Getränke auf ihren Alkoholgehalt hin zu überprüfen.

Bei der Coding School konnten Marc, Magdalena, Richard und Carlotta in einem viertägigen Workshop eine Alarmanlage, eine Smart-Homesteuerung oder eine Handy-App bauen und dabei das Programmieren mithilfe des Raspberry-PISensors in verschiedenen Programmiersprachen kennenlernen oder vertiefen.

Richard Höchter berichtet:

Am Dienstag (23.04.19) wurden wir, ungefähr vierzig Schüler/-innen, zunächst dem Projektleiter Informatik und dem Dekan vorgestellt. In den kommenden vier Tagen wurden wir vom HSN-Team in drei Gruppen betreut. Uns wurden die wichtigsten Informationen für das Arbeiten mit Befehlen in der Programmiersprache ,,Python" nähergebracht.

Je nachdem, wie gut und sicher man war, konnte man sofort mit den vorgeschlagenen Themen und Projekten beginnen. Für die Projekte wurden individuelle Bauteile von der HSN zur Verfügung gestellt.

Das Programmieren einer Binäruhr oder einer Alarmanlage nahm genug Zeit in Anspruch für die ersten zwei Tage. Bei mir hat es bis Donnerstag (25.04.19) gebraucht, da das ganze Thema für mich Neuland war. Die Schüler/-innen, die schon früher fertig waren, durften sich mit dem Programmieren ihrer eigenen App beschäftigen. Am Donnerstag bekamen wir dann noch Infos für das Studieren an der HSN mit auf den Weg. Die Arbeitsatmosphäre war immer gut und man hat sich mit jedem aus seiner Gruppe gut verstanden. Am letzten Tag, dem Freitag (26.04.19), durften wir die Virtual Reality (VR)-Brillen kennenlernen, somit hatten wir noch ein bisschen Spaß untereinander. Zum guten Schluss erhielten wir alle unsere Teilnahmebescheinigungen.

Für mich war das ganze Angebot eine gute Sache und mir hat es im Großen und Ganzen viel Spaß gemacht, da ich auch viel dazu gelernt habe, was den Themenbereich ,,Informatik" angeht.

Fridays for Future: Kundgebung am Gymnasium Horkesgath

Ein Umweltbewusstein entsteht nicht nur bei öffentlichen Demonstrationen:

SchülerInnen engagieren sich für den Klimaschutz "hautnah" an unserer Schule: Am Freitag, 24. Mai, findet in der 4. Stunde eine Informationsveranstaltung im PZ für die SchülerInnen statt.

FFF2

 

PreisträgerInnen beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Ehrung für Englisch- und Französischbeiträge

Über besonderes Engagement über den Unterricht hinaus freuen wir uns ganz besonders.

Vorstellen möchten wir diesmal Jana Münzberg (9d / Englisch), Laura Nüßgen (9d / Englisch), Filiz Öztamur (9d / Englisch), Alexandru Grigoras (9c / Englisch) und Alina Draken (EF / Französisch).

Die SchülerInnen haben in diesem Schuljahr erfolgreich am Bundeswettbewerb Fremdsprachen in den Sprachen Englisch bzw. Französisch teilgenommen.

Englisch2019

Nun erhielten sie im Beisein von Stefan Breit (Fachgruppe Englisch) und Claudia Rosendahl-Ackermann (Koordinatorin Fremdsprachen) die Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb.

Diese war mit der qualifizierten Bearbeitung umfangreicher Aufgaben rund um das Thema „Present situation of the Brexit“, „Scotland“ und „La Normandie“ verbunden. Am Wettbewerbstag, dem 24. Januar 2019, waren Aufgaben zum Hör- und Leseverstehen zu lösen (Dauer 2,5 Std. plus Pausen). Zusätzlich mussten die TeilnehmerInnen zu Hause einen kurzen Videofilm in der Wettbewerbssprache erstellen und einreichen.

Wir alle gratulieren herzlich! Congratulations – félicitations!

Info:

Wer sich für die Teilnahme am Wettbewerb 2020 interessiert, kann sich im Internet informieren (bundeswettbewerb-fremdsprachen.de). Am Einzelwettbewerb können SchülerInnen der Stufen 8 bis Q2 teilnehmen, am Teamwettbewerb Schülergruppen der Stufen 6 bis 10. Der seit 1979 durchgeführte Bundeswettbewerb Fremdsprachen fördert junge Leute, die gerne und gut mit Sprachen umgehen. Dabei richtet er sich mit seinen Programmen an unterschiedliche Zielgruppen: Schüler aus mehreren Jahrgangsstufen, aber auch Auszubildende können an den verschiedenen Wettbewerben teilnehmen. Es lohnt sich: Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes, Sprachreisen nach China oder in die USA, Bücherpreise und Sprachzertifikate warten auf die größten Sprach-Talente.

Chem-Pion: Höchste Punktzahl für Silas Bienmüller

Der Nachwuchschemiker Silas Bienmüller (Jgst. 7) hat am Landeswettbewerb Chemie teilgenommen - und gewonnen. In einer Feierstunde im Informationszentrum des Chemieparks Marl wurden er und andere Preisträger geehrt.

SilasBienmueller

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Info:

Der Chemiepark Marl ist einer der größten Chemiestandorte in Deutschland und erstreckt sich über eine Fläche von mehr als sechs Quadratkilometern. Der Chemiepark Marl bietet rund 10.000 Arbeitsplätze und ist der größte Produktionsstandort von Evonik, einem weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Neben Evonik, ihren Tochtergesellschaften und Beteiligungen sind 16 weitere Unternehmen angesiedelt. Die rund 100 Produktionsanlagen stehen in einem engen stofflichen und energetischen Verbund und werden zum größten Teil rund um die Uhr betrieben. Mehr als vier Millionen Tonnen Produkte jährlich starten von hier aus ihren Weg in die ganze Welt. Der Energiebedarf des Chemieparks Marl wird durch die Erzeugung von Strom und Dampf in Kraft-Wärme-Kopplung in zwei eigenen Gas- und einem Kohlekraftwerk gedeckt.

3D-Drucker selbst gebaut: Kooperation mit der Hochschule Niederrhein

Kooperation mit der Hochschule Niederrhein gestartet: Schülerinnen und Schüler der Q1 Technikkurse des Gymnasium Horkesgath bauen mehrere 3D-Drucker im Rahmen von Projekttagen im MakerSpace der Hochschule-Niederrhein.

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Ein Bericht von Hanna Brincks, Annika Leckzik und Selin Öztürk

"Im Rahmen des Technikunterichts befassten wir uns in den letzten Wochen bereits intensiv mit dem Thema "CAD-Design und 3D-Druck". Wir lernten mit den Programmen Inventor und TinkerCad eigene Produkte zu designen und im Technikunterricht mit unseren bereits vorhandenen 3D-Druckern zu drucken. Daraufhin bekamen wir die Chance, in der Hochschule-Niederrhein einen viertägigen Workshop zu besuchen. In Kleingruppenarbeit haben wir inhaltlich sieben 3D-Drucker selber gebaut und getestet.

Am Dienstag, den 14.05.2019 startete unser Workshop im MakerSpace mit motivierenden Worten und einer tollen Begrüßung des Teams. Anschließend wurden Gruppen von vier bis fünf Schülern gebildet und jede Gruppe hat einen Betreuer zur Seite gestellt bekommen. Eine online erstellte Bauanleitung und die Hilfe der Betreuer leiteten uns durch den kompletten Bau des 3D-Druckers. Am ersten Tag starteten wir mit der Konstruktion der X- und der Y-Achse. In den darauffolgenden Tagen setzten wir die weiteren Achsen zusammen und befassten uns mit der Elektronik. Am letzten Tag verpassten wir den Druckern den letzten Feinschliff. Somit waren die Drucker vollständig funktionstüchtig und es war möglich, eigene Designs und Konstrukte zu drucken.

Makerspace7

Durch das junge und offene MakerSpace-Team fühlten wir uns von Anfang an sehr wohl und gut aufgehoben. Während der Arbeitsphasen herrschte eine angenehme und lockere Atmosphäre. Die Schwierigkeit lag in der Komplexität der Technik und Elektronik, welche häufig zu kleinen Fehlern führte. Doch die hilfsbereite und aufmerksame Art der Betreuer machte es möglich, Fehler schnell zu finden und zu beheben.

Makerspace3

Mit Ende der Zeit im MakerSpace war es eine sehr erfolgreiche und lehrreiche Woche, denn die selbst gebauten Drucker wurden der Schule zur Verfügung gestellt. Wir Schüler und auch das Team inklusive Lehrer hatte beim Bau der Drucker sehr viel Spaß. Es war für alle eine tolle Erfahrung. Hoffentlich bietet sich diese Möglichkeit noch öfter, denn die intensive Auseinandersetzung mit dem 3D-Drucker hat uns theoretisch wie auch praktisch im Thema weitergebildet.

Wir danken der Hochschule-Niederrhein und vor allem dem MakerSpace Team für die lehrreiche Woche."

Ein Ausblick:

Die Workshops ließen den SchülerInnen einen weiten Einblick in die reale Technik der heutigen Zeit zu. Ziel der mehrtägigen Maßnahme war die Erlangung von Schlüsselkompetenzen in den besagten Techniken. Aus pädagogischer Sicht kann man von einem großen Erfolg sprechen. Die Beweise konnten die SchülerInnen selbst in die Hand nehmen:

  • fertig gestellte (und funktionsfähige) 3D-Drucker und
  • zahlreiche entworfene und ausgedruckte Designs.

Viele SchülerInnen überlegen, ihren beruflichen Werdegang genau in diese (naturwissenschaftliche) Richtung zu lenken.

Auch der Fachbereich Technik wird mit neuen Ideen in die Zukunft starten: geplant ist, nun ein eigenes, schulinternes MakerSpace für die SchülerInnen des Gymnasiums Horkesgath aufzubauen. Die materiellen Gegebenheiten sind bereits jetzt schon in der Schule vorhanden: der Fachbereich verfügt über mehrere 3D-Drucker, CNC-Fräsen, verschiedene holzverarbeitende Maschinen, 12 Laptops, Arduino-Boards, Siemens-Logos und genügend Werkzeuge, um eigene Ideen zu verwirklichen und der Phantasie (design-technisch) freien Lauf zu lassen. Notwendige Termine mit den zuständigen Organen des zdi (Zukunft durch Innovation-Nordrhein-Westfalen) aus Krefeld wurden bereits abgesprochen.

Die beschriebene Kooperation wird sukzessive ausgeweitet: Bereits im Juni werden weitere Technikkurse die Hochschule besuchen. Thematisch werden sich die Schülerinnen und Schüler aus dem WP2-Bereich mit dem Thema „Ansteuerung und Automation mit dem Arduino-Board“ beschäftigen. Dabei soll ein 4*4*4 LED Cube angesteuert und programmiert werden. Die Cubes wurden bereits im Technikunterricht entwickelt und gefertigt. Wir werden berichten.

Die Kooperation mit der Hochschule Niederrhein ist ein voller Erfolg. Mit den zuständigen Personen wurde bereits über die nächsten Schuljahre und die Zusammenarbeit gesprochen und geplant.

Makerspace11

Vielen Dank an Herrn Michl und Herrn Molderings! 

Europa-Wahl-Arena

Europa-Wahl-Arena

Nicht verpassen: MINT-EC-Termine

Anmeldewoche für MINT-EC-Camps

Vom 3. Juni um 15h bis zum 9. Juni um 15h können - und sollten! - sich interessierte SchülerInnen für die Teilnahme an den MINT-EC-Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte 2019 bewerben. 

Wer den Termin verpasst, erhält erst im Dezember wieder eine Chance!

Eine Übersicht der Veranstaltungen findet sich ab dem 17. Mai unter: https://www.mint-ec.de/

Viel Vergnügen und Erfolg!

Wer einen neuen Finger benötigt....

..., wende sich an Anil Ölmez.

Unser Oberstufenschüler konstruierte und programmierte eine eigene Finger-Prothese. „Medizintechnik made by Horkesgath“ – das ist ab sofort das Spezialgebiet von Anil Özgür Ölmez. Er lernte bei einem mehrtägigen Forschungscamp die Herstellungsprozesse medizintechnischer Produkte kennen - Medizintechnik zum Anfassen. 

FingerprotheseFoto

Für 15 ausgewählte Schülerinnen und Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC, zu dem seit Juli 2018 auch das Gymnasium Horkesgath gehört, gab es beim MINT-EC-Camp „Medizintechnik“ an der Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort ein vielfältiges Programm:
In der High-Tech-Werkstatt der Hochschule, dem sogenannten FabLab, arbeiteten die Jugendlichen mit modernster Fertigungstechnik, um die Komponenten einer Fingerprothese selbst zu konstruieren. Anschließend setzten sie die Gelenkteile zusammen, installierten kleine Motoren und programmierten die Prothese so, dass der Finger sich beugen und strecken konnte. „Im FabLab galt als oberste Regel: Ihr dürft frei entscheiden, wie ihr bei der Konstruktion der Prothese vorgeht, solange es funktioniert“, schwärmt Anil von der eigenständigen Arbeit während des Camps. Seine Erfahrungen aus dem Technik-Unterricht am Gymnasium Horkesgath mit Arduino-Minicomputer, CNC-Fräse und 3D-Drucker kamen ihm dabei sehr zugute. Es war die besondere Kombination der beiden Fächer Technik und Informatik, die ihn an dem Medizintechnik-Camp reizten.

Ergänzt wurde die praktische Arbeit im FabLab durch einen wissenschaftlichen Vortrag über die Biomechanik der Hand und eine Besichtigung des Unternehmens HODEY KG, das in Kamp-Lintfort maßgefertigte Prothesen anfertigt. Während ihrer Zeit auf dem Campus der Hochschule Rhein-Waal lernten die Schülerinnen und Schüler außerdem die Studienmöglichkeiten und -bedingungen vor Ort kennen. „Die Aussicht, in meinem späteren Berufsleben Menschen zu helfen, ihr Leben leichter zu gestalten, spornt mich an“, sagt Anil Özgür Ölmez, der sich durch das MINT-EC-Camp in seinem Wunsch bestärkt sieht, nach dem Abitur am Gymnasium Horkesgath Medizintechnik zu studieren.
Gemeinsam mit seinem Techniklehrer Rudi Michl gibt er nun seiner Prothese den letzten Schliff, um den künstlichen Finger im Juni beim „Tag der MINTelligenz“ der Schulgemeinde präsentieren zu können.

Tag der MINTelligenz

MINTelligenz Grundschulen

Sprachen(aus)tausch

ZeitungsartikelFrankreich

Ein herzliches Dankeschön an die Fachschaft Französisch, die diesen Austausch erneut durchgeführt hat!

Lesen gefährdet die Dummheit

Eine traurige Geschichte. Eine Geschichte voller Unglück und Verzweiflung. Eine Geschichte mit Abenteuern. Eine Geschichte der Hoffnung. Eine Geschichte zum Aufpassen. Eine Geschichte gegen die Dummheit. 

Eine Geschichte, die die ZuhörerInnen bannt(e). Die Jahrgänge 8 und 9 unserer Schule lauschten dem Autor Sascha Pranschke, der im Selbstlernzentrum aus seinem Roman "Am Ende der Welt liegt Duisburg am Meer" vorlas - die Geschichte von Mara und Ben, die elternlos nach einer Überflutung in der Stadt Duisburg zu überleben versuchen, ihrer Heimatstadt, die keine Stadt und keine Heimat mehr ist. 

AutorenlesungMai2019

Im Anschluss an die Lesung beantwortete Sascha Pranschke den SchülerInnen viele Fragen und gab Tipps zum Schreiben.

Weitere Leseprojekt am Gymnasium Horkesgath sind geplant.

Krefeld liegt am Rhein. Duisburg liegt am Meer. Autorenlesung.

Leseevent 2019 Einladung Seite 1

Unsere MINT-Botschafter in Berlin

Zwei Tage in Berlin gemeinsam mit anderen MINT-begeisterten Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland forschen und experimentieren, die vielfältigen Möglichkeiten von MINT-Studiengängen und -Berufen erkunden und wertvolle Kontakte knüpfen - diese Chance wollten sich Henri Höchter und Anil Ölmez nicht entgehen lassen. Sie sicherten sich zwei der begehrten Plätze für die MINT 400 - die größte Netzwerkveranstaltung für MINT-Spitzentalente des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC, zu dem seit Juli 2018 auch unsere Schule gehört.

MINT400Foto1

Am 21. und 22. Februar 2019 drehte sich an der Universität der Künste in Berlin für 400 Schülerinnen und Schüler sowie 100 Fachlehrkräfte von den deutschlandweit 316 MINT-EC-Schulen alles um MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik): Ein Bildungsmarkt, ganztägige Forschungsworkshops, Fachvorträge und Wettbewerbe sowie eine Abendveranstaltung moderiert von Clarissa Corrêa da Silva (u.a. „Wissen macht Ah!“) sorgten für vielfältige Perspektiven und vertiefende Einblicke in aktuelle Forschungsfragen.

Bei der ‚Go Digital Night‘ von SAP habe ich ein Reaktionsspiel mit dem Minicomputer Arduino programmiert“, berichtet Henri Höchter. Beim Forschungsworkshop am nächsten Tag konnte der 17-Jährige die neu erworbenen Kenntnisse bei der Programmierung eines Modellautos dann weiter ausbauen. Anil Ölmez, ebenfalls 17 Jahre alt, ging währenddessen beim Experimentieren im „PhysLab“ an der Freien Universität Berlin verschiedenen Phänomenen aus der Welt der Physik auf den Grund. „Wir durften zum Beispiel den berühmten Franck-Hertz-Versuch selber durchführen“, erzählt Anil Ölmez. „Die Ergebnisse dieses Experiments dienten Anfang des 20. Jahrhunderts zur Bestätigung der Quantentheorie.“ Die beiden Schüler sind sich einig: Die Fahrt nach Berlin zu so einer interessanten und hochwertigen Veranstaltung hat sich gelohnt.

Mitgebracht haben die beiden Schüler neben einer Menge Informationsmaterial viele gute Anregungen für den MINT-Unterricht, aber auch ganz konkrete Wünsche in Sachen Digitalisierung: „Es wäre toll, wenn wir die HPI Schul-Cloud im Unterricht nutzen könnten“, finden Henri und Anil. Dabei handelt es sich um eine digitale Lehr- und Lernplattform, die vom Hasso-Plattner-Institut gemeinsam mit MINT-EC entwickelt wird. „Wir brauchen eine schnelle und stabile Internetanbindung und Internetzugang per WLAN, um am Pilotprojekt HPI Schul-Cloud teilnehmen zu dürfen“ erklärt MINT-Koordinatorin Karin Loppe. „Wir hoffen, dass die Stadt Krefeld zügig mit dem Ausbau der technischen Infrastruktur an unserer Schule vorankommt, damit wir die technischen Mindestanforderungen erfüllen und mit der HPI Schul-Cloud den digitalen Wandel in den Schulen mitgestalten können.“

Energie mit Köpfchen: 3mal-E Schulwettbewerb

Der Fachbereich Technik des Gymnasiums Horkesgath startet eine weitere Kooperation mit einem außerschulischen Partner: Innogy SE 3malE - Erstförderung zweier Projektideen von Schülergruppen im Rahmen eines Wettbewerbs mit je 500,- Euro.

Der Veränderungsprozess unseres Energiesystems, so Innogy, ist, bedingt durch die Energiewende, in vollem Gange. 3malE möchte über den wirtschaftlichen Nutzen hinaus mit dem Wettbewerb einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Ziel des Wettbewerbes ist es, Schülerinnen und Schülern eine Plattform zu bieten, sich mit Energie-, Umwelt- und Technikthemen auseinanderzusetzen und sie so für den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren.

Die erste Gruppe aus der Qualifikationsphase 2 nennt das selbst konzipierte Projekt „Algen als Treibstoff der Zukunft“ und möchte konkret ein voll automatisiertes Hausmodell entwickeln, auf dessen Dach Algen in Kunststoffrohren kultiviert werden, um diese in späteren Verfahren in Treibstoff für PKWs oder für Heizungsanlagen umzuwandeln. Doch schauen wir was die Gruppe als Idee schon entwickelt hat:

„In unserem Projekt wollen wir zeigen, wie man Algen automatisiert kultivieren und anschließend zu brennbarem Öl weiterverarbeiten kann. Das Öl soll für derzeitige Fahrzeuge ohne großen Aufwand als erneuerbarer CO2-neutraler Bio-Treibstoff verwendet werden können, da die Algen beim Wachsen das CO2 aus der Luft aufnehmen. Zusätzlich kann man die Abfallprodukte durch Verbrennung zur Wärmeerzeugung nutzen. Das im zweiten Schritt, anfallende weitere Abfallprodukt Asche kann anschließend als Dünger seine Verwendung finden.

Um die Algen zu züchten, möchten wir transparente Röhren verwenden, die auf ungenutzten Dächern und Fassaden angebracht werden können. Die Anlage soll über einen Mikrocontroller vollautomatisch gesteuert werden. Diese soll mit Sensoren ausgestattet werden und eine kleine solarbetriebene Pumpe ansteuern, damit die Algen gleichmäßig viel Sonnenlicht bekommen und sich nicht in den Röhrchen absetzen.

Um die Algen zu Öl weiterverarbeiten zu können, möchten wir einen Filter konstruieren, der einen Teil der Algen aus dem Wasser abfangen kann, um diese in einem Solar-Destillator zu trocknen. Zum Schluss sollen die Algen in einer Presse zu Öl weiterverarbeitet werden.“

Interessant ist hier das Vorhaben, mehrere technische Systeme zum Einsatz kommen zu lassen. Das Modell soll mit 3D-Technik gedruckt werden, die Kultivierung, die Ernte und die Weiterverarbeitung sollen mit einem Microcontroller vollautomatisch gesteuert werden.

Die zweite Projektgruppe möchte hingegen einen hydrothermischen Ofen mit Wärmespeicher planen, entwickeln, fertigen und testen. Auch hier gibt es schon konkrete Ideen:

„Durch den geplanten Wärmespeicher kann man den Verbrauch von Ressourcen wie z.B. Öl, Gas, Holz oder Kohle reduzieren und somit auch den Ausstoß von CO2, NOx und CO minimieren.

Die Funktionsweise unseres technischen Systems soll wie folgt aussehen:Das Herzstück des Ofens besteht aus dem geplanten Brennraum, in welchem auch trockene, biologische Abfälle verbrannt werden können. Durch weitere Anpassungen einer Steuerelektronik könnte man auch Heizöl verwenden. Über der Flamme soll sich eine Kupferrohrspirale befinden, durch welche das Wasser fließt und so erhitzt wird. Dieses heiße Wasser kann anschließend in die zu beheizenden Räumlichkeiten geleitet werden, in welchen das Wasser seine Wärme über Radiatoren an die Umgebung abgibt. Da anschließend das Wasser noch eine Restwärme besitzt, kann es in ein isoliertes Wasserreservoir geleitet werden. Dieses kann wiederum zu einem späteren Zeitpunkt, unter Zuhilfenahme einer Pumpe, entnommen und erneut durch den Kreislauf gepumpt werden. Des Weiteren ist neben dem Heizen die Essenszubereitung mit diesem System möglich, da sich über dem Brennraum ein thermisch abgedichteter Raum befinden soll.“

Nun haben die Gruppenmitglieder die finanziellen Möglichkeiten, die Projekte bis zum 13. Mai zu realisieren. Nach erfolgreicher Umsetzung und Bewertung durch eine Jury winken Preisgelder von bis zu 1000,- Euro. Wir sind gespannt und werden berichten. Viel Erfolg!

Info: www.3malE.de