Unsere MINT-Botschafter in Berlin

Zwei Tage in Berlin gemeinsam mit anderen MINT-begeisterten Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland forschen und experimentieren, die vielfältigen Möglichkeiten von MINT-Studiengängen und -Berufen erkunden und wertvolle Kontakte knüpfen - diese Chance wollten sich Henri Höchter und Anil Ölmez nicht entgehen lassen. Sie sicherten sich zwei der begehrten Plätze für die MINT 400 - die größte Netzwerkveranstaltung für MINT-Spitzentalente des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC, zu dem seit Juli 2018 auch unsere Schule gehört.

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Am 21. und 22. Februar 2019 drehte sich an der Universität der Künste in Berlin für 400 Schülerinnen und Schüler sowie 100 Fachlehrkräfte von den deutschlandweit 316 MINT-EC-Schulen alles um MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik): Ein Bildungsmarkt, ganztägige Forschungsworkshops, Fachvorträge und Wettbewerbe sowie eine Abendveranstaltung moderiert von Clarissa Corrêa da Silva (u.a. „Wissen macht Ah!“) sorgten für vielfältige Perspektiven und vertiefende Einblicke in aktuelle Forschungsfragen.

Bei der ‚Go Digital Night‘ von SAP habe ich ein Reaktionsspiel mit dem Minicomputer Arduino programmiert“, berichtet Henri Höchter. Beim Forschungsworkshop am nächsten Tag konnte der 17-Jährige die neu erworbenen Kenntnisse bei der Programmierung eines Modellautos dann weiter ausbauen. Anil Ölmez, ebenfalls 17 Jahre alt, ging währenddessen beim Experimentieren im „PhysLab“ an der Freien Universität Berlin verschiedenen Phänomenen aus der Welt der Physik auf den Grund. „Wir durften zum Beispiel den berühmten Franck-Hertz-Versuch selber durchführen“, erzählt Anil Ölmez. „Die Ergebnisse dieses Experiments dienten Anfang des 20. Jahrhunderts zur Bestätigung der Quantentheorie.“ Die beiden Schüler sind sich einig: Die Fahrt nach Berlin zu so einer interessanten und hochwertigen Veranstaltung hat sich gelohnt.

Mitgebracht haben die beiden Schüler neben einer Menge Informationsmaterial viele gute Anregungen für den MINT-Unterricht, aber auch ganz konkrete Wünsche in Sachen Digitalisierung: „Es wäre toll, wenn wir die HPI Schul-Cloud im Unterricht nutzen könnten“, finden Henri und Anil. Dabei handelt es sich um eine digitale Lehr- und Lernplattform, die vom Hasso-Plattner-Institut gemeinsam mit MINT-EC entwickelt wird. „Wir brauchen eine schnelle und stabile Internetanbindung und Internetzugang per WLAN, um am Pilotprojekt HPI Schul-Cloud teilnehmen zu dürfen“ erklärt MINT-Koordinatorin Karin Loppe. „Wir hoffen, dass die Stadt Krefeld zügig mit dem Ausbau der technischen Infrastruktur an unserer Schule vorankommt, damit wir die technischen Mindestanforderungen erfüllen und mit der HPI Schul-Cloud den digitalen Wandel in den Schulen mitgestalten können.“