Venimus-vidimus-stupuimus. Über die Eroberung Triers.

Die Lateinschüler/innen der Jahrgangsstufe 8 eroberten Trier

Am 11. September machten sich 37 Lateinschüler/innen der achten Klassen, begleitet von Frau Rosendahl-Ackermann und Herrn Lange, auf den Weg nach Trier, der „ältesten“ Stadt Deutschlands.  Unter Kaiser Augustus wurde  „Augusta Treverorum“ 17 v. Chr. gegründet, und im Laufe der folgenden drei Jahrhunderte bekam Trier eine zentrale Bedeutung als „Kaiserresidenz“.

Die Lateiner/innen erwartete ein volles Programm:

Auf Schritt und Tritt begegneten sie den Zeugnissen der Antike. Authentisch die Römerzeit zu erleben, lautete die Devise bei der Erkundung der Porta Nigra. Die  Schülergruppe wurde von einem römischen Centurio geführt, dem sie als Gefolgschaft tatkräftig zur Seite stehen musste, um die Porta Nigra vor den  „Barbaren“, den Germanen, zu verteidigen. Ebenso erlebnisreich waren die Erkundung des Amphitheaters mit seiner geheimnisvollen Unterwelt sowie die Besichtigung der Kaiserthermen mit unterirdischem Labyrinth. Ja, die Thermen spielten eine bedeutende Rolle bei den Römern. Die Kaiserthermen wurden allerdings nie fertiggestellt und damit nie genutzt. 

Neben dem Besuch des Trierer Doms und der Konstantin-Basilika, des ehemaligen Thronsaals von Kaiser Konstantin, konnten die Lateinschüler/innen im Rheinischen Landesmuseum prachtvolle Mosaike, eindrucksvolle  Grabmonumente und zahlreiche Münzschätze bestaunen.

Durch im Unterricht vorbereitete und an Originalschauplätzen gehaltene Kurzreferate wurden die Teilnehmer/innen der Fahrt bestens informiert.

In Abwandlung des berühmten Zitates „veni-vidi-vici“ bleibt nur festzustellen:

Venimus-vidimus-stupuimus. Wir kamen-wir sahen-wir staunten.

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