Was haben zerschnipselte Abiklausuren, ein Küchenmixer, Parfüm und eine Stehleiter miteinander gemeinsam? Ganz einfach: All diese Dinge brauchte Paul Sander aus der Klasse 5b für seine Experimente rund um das Thema „Papierrecycling“, mit denen er die Jury des Chemiewettbewerbs „Chem-pions“ überzeugen konnte.
„Chem-pions“ ist ein Experimentalwettbewerb, bei dem mit einfachen Mitteln Experimente zu einer vorgegebenen Fragestellung aus dem Alltag durchgeführt werden sollen.
Paul bekam die höchste Auszeichnung von vier Sternen für seine Ergebnisse und wurde nun bei einer Feierstunde in Marl mit einer Urkunde und Preisen geehrt. Stellvertretend für die ganze Schule gratulierte ihm Frau Mikus zu seinem tollen Erfolg.
Pauls Bericht von der „Chem-pions“-Feierstunde in Marl
„Am 20.03.2026 war ich bei der Feierstunde vom Wettbewerb „Chem-pions“ in Marl.
Viele Kinder waren da und alle waren aufgeregt.
Beim Wettbewerb ging es um das Thema Papier.
Wir haben selbst Papier hergestellt und spannende Experimente gemacht,
zum Beispiel zur Saugfähigkeit und Reißfestigkeit.
Bei der Feierstunde hat Herr Stucky von der Universität Münster Experimente gezeigt.
Es war manchmal sehr laut und hat auch gestunken – das fand ich richtig spannend!
Insgesamt wurden 55 Kinder für ihre herausragende Leistung geehrt.
Sie bekamen Urkunden und Preise. Alle haben laut geklatscht und sich gefreut.
So macht mir Chemie besonders Spaß! 😊“
Und so ging Paul bei seinen Experimenten vor:
Zunächst stellte Paul mit dem Küchenmixer aus eingeweichten Schnipsel alter Abiklausuren einen Papierbrei her. Daraus schöpfte er sein eigenes Papier, um damit weiter zu experimentieren. Für die Kreativaufgabe gab Paul kurzerhand etwas Parfüm auf den Papierbrei und konnte so spezielles Duftpapier herstellen.
Mit einem pfiffigen Versuchsaufbau testete Paul anschließend die Reißfestigkeit seines Papiers im Vergleich zu anderen Papiersorten: Er hängte das Papierstück an eine Stehleiter und eine gefüllte Wasserflasche an das Papierstück und notierte gewissenhaft, wie viel Gewicht das Papier tragen konnte, ohne dabei zu reißen.
Und tatsächlich: Sein selbstgemachtes Papier war am stabilsten!





