Ein Bericht von Victoria Spitz und Anastassiya Kutznesov
Vom 19.3 bis zum 3.4.2026 waren wir gemeinsam mit unserem Chinesischkurs in China. In der ersten Woche hatten wir die Möglichkeit, mit unseren Gastfamilien in der Stadt Hangzhou Zeit zu verbringen und unsere Chinesischkenntnisse anzuwenden. Außerdem konnten wir gemeinsam mit unseren Austauschpartern die Xuejun Highschool besuchen, am Unterricht teilnehmen und viele wundervolle Menschen kennenlernen.

Insgesamt wurden uns vier Campus der Schule vorgestellt, die alle klassische chinesische Gärten und Architektur vereinen. Der typische Schultag ist von zahlreichen sportlichen Aktivitäten wie Joggen oder Badminton geprägt. Aber auch Kalligrafie und Volkslieder gehören zum Schulalltag. An diesen sowie an weiteren Workshops, wie Kung Fu oder der Zubereitung von Dumplings, hat unsere Gruppe teilgenommen.
Besonders beeindruckt waren wir von der Gastfreundlichkeit der Gastfamilien sowie den SchülerInnen und LehrerInnen. Wir wurden mit viel Herzlichkeit und Geschenken empfangen. Sowohl die Schule als auch die Familien haben sich große Mühe gegeben, uns die schönsten Seiten Hangzhous zu zeigen, wie beispielsweise den Westsee oder das Museum der Partnerstädte von Hangzhou, zu denen auch Krefeld gehört.
Innerhalb der ersten Woche konnten wir viele einzigartige Eindrücke sammeln, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Die darauffolgende Woche verbrachten wir für drei Tage in Shanghai. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Shanghai Towers, von dem aus wir einen Blick über die Metropole hatten. Im Kontrast dazu stand der Besuch des traditionellen Yuyuan Gartens, der uns sehr fasziniert hat. Einen weiteren Höhepunkt bot der Ausflug in die Wasserstadt Zhujiajiao, die sehr historisch gehalten wurde. Den krönenden Abschluss unseres Shanghai-Aufenthalts bildete eine nächtliche Bootsfahrt, bei der wir das Nachtleben der Stadt vom Wasser aus bewundern konnten.
Die letzten vier Tage unserer Reise führten uns in die Hauptstadt Chinas, nach Peking. Dort tauchten wir tief in die Geschichte des Landes ein, besuchten zahlreiche Tempelanlagen sowie die beeindruckende Verbotene Stadt. Natürlich darf die Wanderung auf der Chinesischen Mauer nicht fehlen, die und alle sehr beeindruckt hat. Unseren letzten gemeinsamen Abend ließen wir bei einem traditionellen Essen mit originaler Pekingente ausklingen.
Rückblickend war dies eine unglaublich bereichernde und einblicksreiche Reise. Wir durften nicht nur faszinierende Orte entdecken, sondern auch viele neue Freundschaften schließen, die bis heute Bestand haben. Wir können jedem nur ans Herz legen, den Chinesischkurs in der 8. Klasse zu wählen, um die einzigartige Chance auf ein solch einzigartiges Abenteuer nicht zu verpassen.






