„Meine digitale Zukunft und ich“ – Zukunftsperspektiven und vielseitiger Austausch beim MINT-EC-Digitalforum

Die Welt hat sich in letzter Zeit rasend schnell entwickelt und wird es weiter tun. Bei so einem Wandel mitzuhalten, ist gar nicht so leicht, denn neue Technologien verändern die Berufswelt und schaffen ungewohnte Anforderungen.

Um auf diese Anforderungen optimal vorzubereiten, lud das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC seine Mitgliedsschulen zum diesjährigen Digitalforum ein.
630 Schüler*innen und 160 Lehrer*innen aus ganz Deutschland trafen sich unter dem Motto „VUCA – Meine Digitale Zukunft und ich“ zu Workshops, Diskussionsrunden und Fachvorträgen – in Corona-Zeiten natürlich virtuell vom heimischen Bildschirm aus.

Jacob Beautemps (Science-YouTuber) und Dr. Niki Sarantidou (Geschäftsführerin von MINT-EC) begrüßen die Gäste

VUCA ist ein Akronym (Kunstwort) und steht für Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity. 
In der sogenannten VUCA-Zukunft gibt es vier Herausforderungen, die die neue digitalisierte Arbeitswelt kennzeichnen: Flüchtigkeit, Ungewissheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit. 

„Die globalen Herausforderungen – nachhaltiger Umgang mit limitierten Ressourcen, Maßnahmen gegen den Klimawandel, Bekämpfung von Pandemien – sind beim Digitalforum immer wieder angesprochen worden“, berichtet MINT-Koordinatorin Karin Loppe. „Datenanalyse, leistungsstarke Algorithmen und künstliche Intelligenz sollen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen helfen, aber dazu braucht es auch engagierte junge Menschen, die sich mit IT und digitalen Technologien auskennen und Lust haben, Zukunft zu gestalten.“

Denn VUCA lässt sich auch positiv übersetzen:

Vision: Ihr habt tolle Ideen, seid kreativ und macht was draus
Understanding: Ihr versteht, was gerade gefragt ist
Clarity: Ihr seht klar, wie ihr wo Infos bekommt
Agility: Ihr handelt schnell, denkt um, seid flexibel


Wie gründe ich ein IT-Startup? Wie diskriminierend kann Künstliche Intelligenz sein? Wie kann beim autonomen Fahren die Sicherheit gewährleistet werden? Kann ich Luftgitarre spielen und tatsächlich Musik erzeugen?

Diesen und vielen weiteren Fragen konnten die Teilnehmer*innen nachgehen und darüber hinaus vielfältige MINT-Studiengänge und -Berufe erkunden. Science-YouTuber Jacob Beautemps führte durch das Programm und begrüßte unter anderem Bundesforschungsministerin Anja Karliczek als Gastrednerin.


„Ich habe an einem Workshop über Simulation teilgenommen, was sehr interessant war. Mein persönliches Highlight war der sogenannte „Bildungsmarkt“. Dort konnte man in virtuellen Besprechungsräumen mit beispielsweise Professor*innen und Student*innen verschiedener Universitäten und mit Vertreter*innen von vielen weiteren Organisationen sprechen und auch persönliche Fragen stellen. Dadurch habe ich viele Anregungen für meine Zeit nach dem Abitur gewonnen und bin mir klarer darüber geworden, in welche Richtung ich zukünftig gehen möchte.“

Jana Münzberg, Q1

Willi Schefner, Q1

„Das MINT-EC-Digitalforum ist eine Veranstaltung, die alle MINT-begeisterten Leute zusammenbringt und ihnen die Möglichkeit bietet, Ideen auszutauschen und wertvolle Informationen zu erhalten.

Das Digitalforum hat meine Erwartungen weit übertroffen und mir viele Einblicke gewährt, die sehr nützlich sind.

Das Highlight war für mich definitiv die Möglichkeit, mit Repräsentanten von Universitäten in direkten Kontakt zu kommen. Allerdings war der Fachvortrag über die Programmierung von „MicroBlocks“ ebenfalls sehr ansprechend.“


„Als Mitglied im nationalen Excellence-Schulnetzwerk wollen wir unseren Schüler*innen das notwendige Rüstzeug mit auf den Weg in die digitale Zukunft geben – dazu gehört neben einem zeitgemäßen MINT-Unterricht auch das Angebot, an solch hochkarätigen Veranstaltungen wie dem Digitalforum teilzunehmen.“

Karin Loppe, MINT-Koordinatorin